3 Gläser mit roséfarbenem Prosecco auf Tablett

1 Jahr Foodblogging: Anspruchsvoll, wenn man es nebenbei macht!

Hut ab vor allen, die ein lebendiges (Food-)Blog betreiben! Seit einem Jahr stehe auch ich in der Küche – schwitze, schnippele, brutzle, überlege mir Themen, schreibe Artikel, fotografiere.

Als PR-Beraterin bin ich anspruchsvoll! Mal eben irgendwas hinzubloggen kommt mir nicht in den Sinn. Allerdings: Für Kontinuität, nützlichen Content + gute Fotos zu sorgen, ist mitunter anstrengend. Vor allem kostet es Zeit. Mehr Zeit, als ich manchmal habe, denn das Blog ist ja nicht mein Kerngeschäft, mit dem ich mein Geld verdiene.

Ich gestehe: Teilweise bin ich ins Schlingern gekommen, vor allem wenn ich beruflich in arbeitsintensiven Phasen steckte. Mittlerweile habe ich raus, wie ich Druck aus dem Kessel nehmen und mich motivieren kann, damit mein Blog mich weiter inspiriert und persönlich wie beruflich weiterbringt.

1) Einen Teil der Foodfotografie outsourcen

Foodfotografie ist heavy, vor allem für Laien wie mich. Auch das exakte Timing fordert mich heraus – und darauf kommt’s an, damit das Gericht für das Foto nicht schlapp macht: Erst kochen, dann schnell alles aufbauen und sich möglichst kreativ + abwechslungsreich überlegen, wie das Styling aussehen soll. Uff ...

Um mich zu entlasten, habe ich schon einige Male mit einer Fotografin zusammengearbeitet. Das hat sich bewährt. Außerdem macht es viel mehr Spaß, sich zu zweit Fotomotive zu überlegen. Meine Fotografin Lotte Ostermann ist Profi: Sie versteht genau, was ich will, und weiß, was gut aussieht. Wir arbeiten super zusammen und nach dem Shooting hauen wir uns mit gutem Gefühl die Plauze voll. 

Prosecco in Gläsern auf Sideboard mit afrikanischen Büsten

2) Konsequent für Abwechslung sorgen + immer wieder Neues ausprobieren

Mein Blog ist mein Baby und meine persönliche Spielwiese. Hier quatscht mir keiner rein und ich kann mich ausprobieren, wie ich es will. Stück für Stück erweitere ich meine Grenzen, drehe größere Radien und wachse über mich hinaus.

Für mehr Abwechslung und eine größere Bandbreite habe ich angefangen, neben Rezepten über andere Themen zu bloggen. In meiner neuen Rubrik Im Portrait stelle ich spannende UnternehmerInnen aus Genuss und Kulinarik vor. Ich war schon immer begeistert von Leuten, insbesondere Frauen, die ihr Ding machen. Da ist es eine willkommene Abwechslung zum Schreibtisch, wenn ich die Menschen zum Interview besuche. Außerdem hilft es sehr bei der digitalen + persönlichen Vernetzung...

Kürzlich habe ich eine erste Kochbuchrezension geschrieben – eine ganz spannende Sache! Die Besprechung des Kochbuchs „Unser kulinarisches Erbe" hat mir einen unglaublichen Run auf mein Blog beschert. Wow! So macht Bloggen extra viel Spaß! Immerhin blogge ich als Referenzprojekt für mein Business.

3) Networking in real Life: Mehr rausgehen + Foodspezialisten treffen

Allein im stillen Kämmerlein sitzen und produzieren, mag ich gern. Bloß ist das auf Dauer einsam. Da hilft auch kein digitaler Austausch auf Instagram. Ich brauche den persönlichen Kontakt zu Marktschreier*innen und Foodspezialist*innen. Deshalb gehe gern auf Märkte oder in die Markthalle Neun in Kreuzberg, wo mich neben der „Cheese Berlin“ oder dem Naschmarkt auch kleinere Foodevents wie die „HeinzelcheeseTalks“ locken. Da treffe ich Leute und gehe gleichzeitig einer meiner Lieblingsbeschäftigungen nach: gut essen und trinken.

Fotos: Lotte Ostermann

 

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Hallo. Ich bin Claudia Hoffmann. In meinem Blog schreibe ich über Rezepte, kulinarische Themen und vor allem: über leckeres Zeug, das jeder kochen kann, ohne dass es im Magen pappt und klebt.

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