Griesbrei mit Pflaumenkompott auf weißem Teller

Dessertidee zu Weihnachten: Grießbrei de Luxe

Mousse au chocolat oder Panna Cotta – Nachtisch-Klassiker wie diese kommen mir schon lang nicht mehr auf den Tisch. Zu abgenudelt. Ich mag es gern raffiniert, vor allem, wenn Gäste im Anmarsch sind oder bei festlichen Anlässen. Deshalb bereiten wir zu Weihnachten seit Jahren Grießbrei de Luxe zu. Der ist so raffiniert, dass ich mir als Köchin sicher sein kann, dass ein solcher Klassiker immer ankommt.

Grießbrei mit Wow-Effekt

Normaler Grießbrei ist an sich schon eine tolle Sache - vorausgesetzt, du magst Brei. Er kann dich morgens von innen wärmen und stärken und auch als Seelentröster ist er ganz groß. Besonders lecker schmeckt er, wenn man ein bisschen Eischnee unterrührt. Sagt mein Sohn.

Die Grießbrei-Variante für Festtage setzt der Speise noch die Krone auf. Sie stammt aus dem Magazin der Süddeutschen Zeitung und eignet sich perfekt, um Gäste zu bezircen. Was den Nachtisch so besonders macht, ist die Kombination aus Sahne, Vanille, Zitronenschale und Hirsegrieß.

Aber Achtung: Das Dessert kommt zwar zart daher, ist aber eine echte Kalorienbombe. Deshalb genießen wir ihn stets in kleinen Häppchen oder laden viele Leute zu uns ein, damit sich die Kalorien auf mehrere Bäuche verteilen.

Was du außerdem wissen solltest: Das ist kein Gericht für eine spontane Kochaktion. Du brauchst ein bisschen Zeit und Muße, um es zuzubereiten. Außerdem sollte der fertige Brei einen halben Tag im Kühlschrank stehen, um ordentlich durchzuziehen und fest zu werden.

Griesflammeri mit Pflaumen auf Teller

Rezept für Grießbrei de Luxe mit Pflaumenkompott

(aus dem Magazin der Süddeutschen Zeitung)

Das brauchst du für 10-15 Personen

Für den Grießbrei

  • 500 g Milch (hier nehme ich tatsächlich Kuhmilch, weil ich mir nicht sicher bin, ob Gelatine in Pflanzenmilch funktioniert)
  • 1 Vanilleschote
  • ½ Zimtstange
  • 20 g Butter
  • 80 g Zucker
  • Prise Salz
  • Zitronenschale
  • 80 g glutenfreier Hirsegrieß (im Originalrezept wird Hartweizengrieß verwendet)
  • 2 Eigelb
  • 5 Blatt Gelatine
  • 500 g Sahne

Für das Pflaumenkompott

  • 500 g Pflaumen (ich nehme die aus dem Glas)
  • 500 ml Rotwein
  • 1 Zimtstange
  • Zitronensaft und -schale von 1 Biozitrone
  • 80 g Zucker
  • 20 g Stärke oder Puddingpulver

Und so geht’s:

  • Gelatine in Wasser auflösen.
  • Vanilleschote aufschlitzen und Mark herauskratzen. Zusammen mit Milch, Zimtstange, Butter, Zucker, Salz und etwas Zitronenschale aufkochen.
  • Langsam den Grieß hineinrieseln lassen und 5 Minuten köcheln lassen auf niedriger Temperatur. Dabei immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt. Anschließend den Grießbrei vom Herd nehmen. Die beiden Eigelbe unterrühren. Die ausgedrückte Gelatine hinzugeben und alles ordentlich umrühren, damit sich die Gelatine auflöst.
  • Zitronenschale, Zimtstange und Vanilleschote entfernen.
  • Grießbrei in eine größere Schüssel füllen und leicht abkühlen lassen (auf ca. 30 Grad).
  • Sahne steif schlagen und unter den Brei rühren.
  • Kleine Nachtischschüsselchen (ich nehme übrigens Espressogläser) kalt ausspülen und mit Grießbrei befüllen. Für mindestens einen halben Tag in den Kühlschrank stellen zum Abkühlen.
  • Für den Pflaumenkompott: Rotwein mit Zimtstange, Zitronenschale und Zucker aufkochen. Stärke in etwas Wasser auflösen und zum Rotweinsud geben. Pflaumen hinzugeben und leicht weich kochen. Erkalten lassen.
  • Zum Anrichten kurz vor dem Verzehr: Nachtischschüsselchen auf kleine Teller stürzen und jeweils mit Pflaumenkompott hübsch garnieren. Voilà, fertig ist die Nachspeise.

 

Fotos: Lotte Ostermann

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