Himbeerpraline mit frischen Himbeeren auf weißem Teller

Naturpatisserie ist viel mehr als Backen ohne Mehl

(Werbung) Butter, Mehl, Zucker und Milch waren lange auch meine Basics zum Backen. Ein Online-Workshop bei Anna Gliemer hat mich kürzlich an die Naturpatisserie herangeführt – entstanden sind diese drei lactose- und zuckerfreien Köstlichkeiten:

  • rohe Schokoladenkekse mit Cherry-Cheesecake-Cream & Kokossahne
  • Caramell-Inside-Brownies mit Nuss-Sauce
  • Schichtpralinen "Rawfaello"

Mein größtes Aha-Erlebnis: Wir mussten kein einziges Mal den Backofen anwerfen. Stattdessen war der Kühlschrank im Dauereinsatz, um Cremes, Kokossahne und Pralinen zu kühlen. Raw Food kennt schließlich keine Hitze!

Anna Gliemer dekoriert eine Torte mit frischen früchten

Naturpatisserie „Made by gleem“

Natürlich sind die Pralinen, Schokoladen, Torten und Törtchen von Anna Gliemer allesamt süß und saftig und schokoladig. Sehr sogar, denn Anna von Gleem ist Expertin für Feingebäck aus natürlichen Zutaten – und äußerst sympathisch.

Sie verwendet nur unbehandelte, reine Zutaten in Bio-Qualität. Dazu gehören beispielsweise natürliche Süßungsmittel wie Honig, Dattelmus oder Beeren, außerdem viele viele Nüsse, Kokosöl sowie rohe, ungeröstete Schokolade von Farmerkooperativen auf Bali/Indonesien. Logisch, dass auch Konservierungsmittel und Zusatzstoffe bei Anna Gliemer tabu sind.

Von Hamburg aus steuert sie ihr feines „Schokoladenimperium“ und beliefert Kunden mit ihren Leckereien: Cafés und Restaurants in der Hansestadt sowie Schokofans deutschlandweit über den eigenen Onlineshop. In Workshops kannst du von ihr lernen, wie du Cookies und Pralinen à la Gleem selbst herstellst.

Ich bin gleich mit einer Online Masterclass Pro durchgestartet. Pfingstsonntag ging es los. Kurz vor dem Workshop lieferte DHL ein Päckchen mit ungerösteten Schokoladenplättchen, Kakaopulver, Kakaobutter, Erdmandelmehl, einer Probiotica-Kapsel, Dattelpaste und Dattelsüße als Pulver. Das war wie Weihnachten!

Flüssige Schokolade fließt auf Schokoladenpraline auf weißem Teller

5 Tipps, die auch in der klassischen Backstube funktionieren

In zwei mal zwei Stunden kann man sehr viel lernen. Das sind meine fünf wichtigsten Erkenntnisse:

  1. Backen ohne Hitze – oder mit geringen Temperaturen von 80 bis 100 Grad – ist nicht nur praktisch und spart Energie. Du zerstörst auch keine Nährwerte durch die Hitze oder produzierst Gifte wie beispielsweise Acrylamid. Das entsteht nämlich, wenn du dein Essen bei der Zubereitung stark erhitzt.
  2. Nussmus kannte ich bislang nur auf dem Sonntagsbrötchen oder als Basis für eine meiner Salatsaucen. Dabei ist es ideal als Cookie-Cream zwischen zwei Teiglagen!
  3. Für bestimmte Arbeitsschritte weichst du Nüsse besser ein. Dann kannst du sie problemlos pürieren, ohne dass sie dir um die Ohren fliegen, und später beispielsweise zu einer köstlichen Kokossahne verarbeiten. Für den Crunchy-Effekt brauchst du sie allerdings „trocken“.
  4. Pflanzliche Sahne lässt sich wunderbar aus Cashewnüssen herstellen! Die Nüsse einfach über Nacht einweichen, damit du sie am nächsten Tag cremig-weich pürieren und mit der sahnigen Schicht aus einer Dose Kokosmilch vermischen kannst. Eine Probiotica-Kapsel unterstützt beim Einweichen übrigens den Fermentierungsprozess und macht die Creme richtig schön fluffig. Gleichzeitig soll das übrigens die Darmgesundheit stärken.
  5. Versuch doch mal, mit Dattelmus zu süßen! Am besten in Reinform, dann süßt du auf gute und gesunde Art. Das Mus besteht aus purem Dattelfleisch, das zu einer Paste verknetet wird. Es ist ein prima Ersatz für Zucker und mindestens ebenso süß.

Weitere Workshops – online oder live

Ob Online oder als Präsenzworkshop in Hamburg: Neben süßen Sachen kannst du unter Annas Anleitung auch Herzhaftes zubereiten – in sogenannten Plant Food Workshops. Das lohnt sich, souverän und kenntnisreich führt sie durch das Programm.

Ihre Angebote findest du direkt auf der Website von Gleem.

Fotos: Christoph Grosse, Copyright: Gleem

 

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