Tarteförmchen mit Pflaumentarte auf schwarzem Teller mit Serviette und Kuchengabel

3 einfache Tricks für die beste Pflaumentarte mit Mürbeteig

 

Pfirsiche ade, jetzt sind Pflaumen an der Reihe. Auf Mürbeteig laufen sie für mich zur Höchstform auf. Schnell noch ein paar Butterstreusel oben drauf oder etwas Aprikosenkonfitüre drüber gepinselt und dann ab in den Ofen.

Aber halt: Da geht noch was. Mit diesen Tricks kannst du klassischen Pflaumenkuchen mit Mürbeteig ohne viel Aufwand in eine Pflaumentarte de luxe verwandeln.

1. Mandeln in den Mürbeteig deiner Pflaumentarte mischen

Mürbeteig ist ein Kinderspiel: Drei Teile Mehl, zwei Teile Zucker und ein Teil Butter, 1 Ei oder keins, eine Prise Salz, viel mehr braucht es nicht. Eigentlich.

Ersetzt du die eine Hälfte des Mehls durch gemahlene Mandeln (oder Haselnüsse) und röstest diese vorher leicht an, schmeckt der Teig kräftiger und nussiger. Pflaumen mögen das – meine Familie auch.

Du backst glutenfrei? Vergiss die gemahlenen Flohsamenschalen im Mandelmürbeteig nicht. Sie halten den Teig zusammen und geben ihm eine geschmeidige Struktur. So lässt er sich besser verarbeiten und bröselt nicht. 1 Teelöffel reicht! 

2. Pflaumen weich betten

Der Clou an meiner Pflaumentarte mit Mürbeteig ist die Mandelcreme. Frangipane heißt sie und ist eine italienische Erfindung. Sie besteht aus Mandeln, Butter, Zucker und Eiern und schmeckt superklasse.

Gib die Creme direkt auf den erkalteten Mürbeteig. Dann mit den Pflaumenspalten belegen und ab in die Hitze. Frangipane passt übrigens auch zu Nektarinen oder Pfirsichen.

Du willst sie ausprobieren? Dann findest du weiter unten ein Rezept.

3. Pflaumentarte perfekt präsentieren

Große Springformen sind gut für die Massenabfüllung. Gibt es was zu feiern, hole ich die Tarteförmchen aus dem Schrank. Das sind kleine Dinger aus antihaftbeschichtetem Stahl mit Hebeboden. Sie haben einen Durchmesser von 12 cm, sehen hübsch aus und sind obendrein praktisch: So lässt sich jedes Törtchen nach dem Backen von unten aus der Backform heben – ohne dass es seine Form verliert. Gäste schätzen das, wenn ihnen wie beim Konditor ein eigenes Törtchen aufgetischt wird. Augen essen ja bekanntermaßen mit.

Pflaumentarte mit Puderzucker auf schwarzem Teller

Das Rezept: Mandelcreme Frangipane

Menge für ca. 4-5 Tarteförmchen à 12 cm Durchmesser – oder eine mittlere Backform à 18 Durchmesser

Frangipane:

  • 100 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 2 Eier
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 10 g (glutenfreies) Mehl

Und so geht’s:

  • Butter mit dem Rührgerät cremig und weich rühren. Zucker hinzufügen und weiterrühren, bis sich alles vermengt hat.
  • Eier einzeln hineinschlagen.
  • Auf niedriger Stufe gemahlene Mandeln und Mehl unterrühren. Gründlich mischen.
  • Dann auf höchster Stufe 1 Minute rühren (nicht länger), um etwas Luft unterzurühren. So wird die Frangipane schön luftig und locker!
  • Mandelcreme auf dem abgekühlten Mürbeteig verteilen. Steinobst in Spalten mit der Schnittseite nach unten auf der Mandelcreme verteilen und sanft eindrücken.
  • Für ca. 12 Minuten wieder in den Backofen stellen, bis die Frangipane aufgegangen und goldbraun geworden ist. Nach der Hälfte der Backzeit mit etwas Zucker bestreuen und wieder in den Ofen schieben. Ein Teil des Zuckers schmilzt und karamellisiert – das schmeckt und ist gut für die Optik.
  • Bei Raumtemperatur servieren – mit Schlagsahne oder Vanilleeis.

Bilder – Claudia Hoffmann

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