Risotto mit Kopfsalat auf einem weißen tiefen Teller

Risotto einfach, aber wow!

Kopfsalat gehört in den Salat, dachte ich, bis ich das einfache Risotto-Rezept von Nicole Giger entdeckte. Die Schweizerin kombiniert Risottoreis – für mich die Grundlage eines typischen Herbst- oder Winteressens – raffiniert mit grünem Sommer-Salat und macht daraus ein feines Essen für die Übergangszeit. Das passt im Alltag ebenso wie wenn Gäste kommen, denen du was Besonderes bieten willst. Denn abgelöscht wird hier mit Prosecco!

Italiener servieren Risotto übrigens gern „all’onda“, also leicht flüssig. Das soll angeblich auch der Grund dafür sein, warum das Gericht in einem Suppenteller aufgetischt wird.

Festlich gedeckter Tisch mit weißem Teller mit Risotto und einem Glas mit Weißwein
Frau reibt Parmesan auf ein Risotto mit Kopfsalat
Festlich gedeckter Tisch mit Blumen, Weißweingläsern und Risotto mit Kopfsalat


Risotto ist so herrlich einfach!

„Reis, Olivenöl, Käse, etwas Salz und Pfeffer – tatsächlich braucht es nicht mehr, um Hochgenuss auf dem Teller zu haben“, schreibt Nicole Giger in ihrem Kochbuch Ferrante, Frisch & Fenchelkraut. Sie spricht mir aus der Seele: Auch ich liebe die gute einfache Küche und sammele passende Rezepte auf meinem Blog.

Das italienische Reisgericht ist wirklich kein Hexenwerk; wenn man den Dreh einmal raus hat, lässt sich Risotto einfach selber machen.

Nicole kenne ich seit 2017. Gemeinsam haben wir einen Foto-Workshop bei den Foodbloggern von krautkopf besucht. Über ihr Faible - Genuss und Geschichten - schreibt sie auf ihrem Foodblog Mags Frisch – ihr Kochbuch habe ich Anfang des Jahres vorgestellt.

Das Rezept:
Risotto mit Kopfsalat, Prosecco & Pistazien

(aus Ferrante, Frisch & Fenchelkraut von Nicole Giger)

Das brauchst du dafür:

  • 1 große weiße Zwiebel
  • 2 EL Olivenöl
  • 400 g Carnaroli-Risottoreis
  • 300 ml Prosecco plus zusätzlich – wenn man mag – 100 ml für das Finish
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 150 g Kopfsalat
  • 100 g Taleggio (das ist ein fetthaltiger, italienischer Käse)
  • 100 ml Sahne
  • grobkörniges Meersalz + frischen Pfeffer
  • 1 Handvoll geröstete Pistazien
  • 1 Handvoll frischen Basilikum
  • Parmesan

Und so geht’s:

  • Zwiebel schälen und fein hacken. Dann in Olivenöl vorsichtig glasig dünsten; Reis hinzugeben, umrühren und mitdünsten. Mit dem Prosecco ablöschen.
  • Eine Suppenkelle Brühe hinzugeben und einköcheln lassen. Wichtig beim Risottokochen: Der Reis sollte immer knapp mit Flüssigkeit bedeckt sein. Sobald diese eingekocht ist, eine neue Kelle Brühe hinzufügen. Den Reis rund 15-20 Minuten köcheln lassen. Immer wieder umrühren, damit er im Topf nicht ansetzt.
  • Kurz vor Schluss Salatblätter zupfen. Taleggio samt Rinde fein würfeln und gemeinsam mit dem Salat und der Sahne zum Risotto geben. Je nach Geschmack kannst du nun noch den restlichen Prosecco nachkippen.
  • 5 Minuten unter Rühren köcheln lassen, bis der Reis al dente ist. Der Kopfsalat fällt in dieser Zeit in sich zusammen und der Käse schmilzt. Insgesamt bekommt das Risotto eine cremige Konsistenz. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Parmesan reiben, Pistazien rösten, Basilikum zupfen.
  • Mit Pistazien und Basilikum garnieren und mit dem geriebenem Parmesan servieren.

Bilder – Lotte Ostermann

 

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2 Kommentare

  1. Avatar

    Hallo Claudia, das Risotto Rezept kommt genau richtig, zur Zeit ist es morgens Herbst und im Laufe des Tages wird es Sommer. Da passt so ein Übergangsrezept wunderbar. Das werde ich gleich mal nachkochen. Den Salat muss ich für die männlichen Mitbewohner allerdings sehr fein schneiden. Sie mögen keinen gekochten Salat. Mal sehen als was Sie ihn identifizieren
    😉 Liebe Grüße Vesna

    • Claudia

      Liebe Vesna, ich bin gespannt! Erzähle doch mal später, wie das Risotto bei deinen Männern angekommen ist :-). Herzlich, Claudia

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