Hühnchenterrine auf Teller mit Sekt ist das perfekte Fingerfood-Rezept für besondere Anlässe

Fingerfood Rezept für besondere Anlässe: Hühnchenterrine

Du suchst ein Schmankerl für besondere Anlässe? Für Silvester beispielsweise, die nächste Geburtstagsparty oder eine lockere Abendrunde? Dann brauchst du ein Fingerfood Rezept, das unkompliziert ist und bei Gästen ankommt.

Meine Hühnchenterrine hat sich schon oft bewährt. Sie ist so gut, dass ich sie meiner Familie und Freunden auch gern ein zweites oder drittes Mal servieren kann, ohne dass sie sich beschweren ...

Wichtig: Am besten bereitest du die Terrine schon einen Tag vorher zu. Sie muss abkühlen, bevor du sie weiter verarbeitest.

Das macht diese Hühnchenterrine zum Fingerfood Klassiker

Für mich erfüllt sie alle Kriterien, die ein gutes Fingerfood Rezept haben muss:

  • Die Größe stimmt: Schmankerl sollen anfüttern und nicht satt machen. Diese hier werden mundgerecht serviert und sind deshalb leicht und luftig.
  • Feiner Geschmack für das Aha-Gefühl: Die Terrine überzeugt durch ihre Aromen aus Huhn, Backpflaumen und Paprika; hinzu kommen noch Gewürze wie Curry, Kurkuma, Kreuzkümmel und Koriander und ein guter Schuss Sherry zum Abrunden.
  • Die Dinger sehen klasse aus: Man kann diese Terrine auch in Scheiben schneiden und gesittet am Tisch essen. Für einen Appetizer ist das ungeeignet und deshalb serviere ich sie in hübscher Würfelform mit Stick auf einem größeren Teller.
Lecker Hühnchenterrine als Fingerfood Rezept

Das Rezept für Hühnchenterrine als Fingerfood

(aus Essen & Trinken)

  • 80 g Backpflaumen
  • 1 rote Paprika
  • 8 Stiele glatte Petersilie
  • Hühnerbrüste (ca. 700 g – ohne Haut und Knochen)
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 100 ml Schlagsahne
  • 1,5-2 Tl Salz
  • halber Tl Cayennepfeffer
  • 3 El Cherry
  • 1 El mildes Currypulver
  • halber Tl Kurkuma
  • 1 Tl gemahlener Kreuzkümmel (Cumin)
  • 1 Tl gemahlener Koriander
  • halber Tl Chillyflocken

Das brauchst du außerdem:

  • 1 Kastenform
  • Alufolie zum Abdecken
  • ca. 20-25 Zahnstocher
  • Saftpfanne vom Backofen (das ist das Backblech mit dem hohen Rand)

Und so geht’s:

  • Pflaumen fein würfeln. Zur Seite stellen.
  • Paprika putzen, vierteln, entkernen und mit der Hautseite nach oben auf ein Backblech legen. Im Backofen bei ca. 200 Grad 8-10 Minuten grillen, bis die Haut schwarze Blasen wirft. Backblech aus dem Ofen nehmen und Paprika ausdämpfen lassen. Dann die Haut abziehen und die Paprika in kleine Würfel schneiden.
  • Backofen auf 160 Grad runter regulieren; Achtung: Für die Terrine brauchst du Ober-/Unterhitze; Umluft ist nicht empfehlenswert.
  • Petersilie waschen und fein hacken (ich verwende auch die Stiele).
  • Hähnchenbrüste waschen und trocken tupfen. Mit einem scharfen Messer von Fett, Sehnen und Häuten befreien. In 1 cm große Würfel schneiden und kalt stellen.
  • Die Hälfte der Hühnchenfleischwürfel mit Ei, Eigelb und Sahne im Mixer oder in der Moulinette zu einer feinen Farce mixen. Anschließend mit Salz, Cayennepfeffer und dem Sherry würzen.
  • Farce in einer größeren Schüssel mit den restlichen Zutaten (Pflaumen, Paprika, Petersilie, gewürfeltem Hühnchenfleisch, Curry, Kurkuma, Kreuzkümmel und Koriander) vermengen und in eine länglichen Kastenform füllen. Dabei die Form mehrmals auf der Arbeitsfläche aufstoßen, um Lufteinschlüsse zu vermeiden. Mit Alufolie abdecken.
  • Die Saftpfanne vom Backofen mit ca. 2 l kochendem Wasser füllen und in den vorgeheizten Ofen stellen (2. Schiene von unten). Die gefüllte Kastenform hineinstellen und bei 160 Grad ca. 50 Minuten garen.
  • Terrine aus dem Ofen nehmen und am besten über Nacht abkühlen lassen.
  • Vorm Servieren die Terrine mit einem Messer vorsichtig vom Formrand lösen und auf einen großen Teller oder ein Küchenbrett stürzen.
  • Am nächsten Tag aus der Form nehmen und mit einem scharfen Messer in fingerdicke Scheiben schneiden. Dann die Scheiben in schöne Würfel schneiden und jeweils mit einem Zahnstocher spicken und auf den Servierteller stellen. Randstückchen, die nicht gut aussehen, verwende ich übrigens nicht; du kannst sie also gleich verputzen.
  • In jeden Würfel einen Zahnstocher stecken und auf einem hübschen Servierteller platzieren. Fertig!

Fotos: Lotte Ostermann 

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