1 Glas Nussgranola auf einem Tablett mit gerösteten Nüssen, Samen, Kernen und Anis

Nussgranola mit Anis – das rockt!

Foodies schwören auf Granola. Diverse Varianten dieser gerösteten Müslimischungen auf Getreideflockenbasis sind im Umlauf und beglücken Frühstücksfans. Obwohl mich Trends wie diese eigentlich nerven, muss auch ich sagen: Granola ist eine prima Sache! Es ist gesund, nahrhaft und vielseitig und schmeckt zu Müsli, Frühstücksbrei, Kompott oder Salat. Zeit, auf den Granolazug aufzuspringen und dir meine neue Entdeckung vorzustellen: Nussgranola.

Gib dir die Nuss!

Mein Nussgranola ist keine Eigenkreation, da bin ich offen. Eine Freundin überreichte mir kürzlich ein kleines Glas als Geschenk. Was mich so begeistert? Hier werden eine Vielzahl an Nüssen, Kernen und Samen zusammen mit Kokosöl, Anis und Zimt sanft im Ofen gebacken. Das ist voll mein Ding, denn ich liebe Nüsse. Aber besonders überzeugt hat mich das zarte Anisaroma!

Granola mit Anis

Nussgranola = gesunder Snack für zwischendurch

Nüsse sind gesund, denn sie enthalten viel Omega 6 und zählen somit zu den sogenannten „guten Fetten“. Als solche sind sie beispielsweise daran beteiligt, deinen Körper hormonell im Gleichgewicht zu halten. Außerdem stabilisieren sie den Blutzuckerspiegel und reduzieren deinen Heißhunger auf Zucker. Wenn du also gut über die Runden kommen willst, ohne dich flau und flattrig zu fühlen, iss’ zwischendurch einen (oder zwei) Löffel Nussgranola. Das ist ein guter Sattmacher. Bloß für die Hosentasche taugt er nicht ...

Sanfte Backtemperaturen sind gut für deinen Bauch

Kleiner Tipp am Rande: Für ein köstliches Aroma jubel’ deinen Backofen nicht zu hoch. Sonst verbrennen die Nüsse. Das ist (a) schade und (b) ungesund. Besser, du garst dein Granola bei niedriger Temperatur. So dauert es zwar etwas länger, ist aber auch besser für deine Darmflora!

Das Rezept

(auf Basis eines Rezepts aus Food Pharmacy; Menge reicht für 2-3 kleinere Einmachgläser)

  • 200 g Buchweizen
  • 100 g Kürbiskerne
  • 50 g Sesamsamen
  • 50 g Sonnenblumenkerne
  • 50 g Kokosraspeln
  • 100 g Mandeln
  • 100 g Walnüsse
  • 100 g Cashewnüsse
  • 2 Tl gemahlener Zimt
  • 2 Tl gemahlener Anis
  • 3 EL Kokosnussöl
  • 3 EL Reissirup bei Bedarf, wenn du es gern süß magst 

Und so geht’s:

  • Buchweizen 30 Minuten in Wasser einweichen. Dann Wasser abgießen, Buchweizen trocken tupfen.
  • Backofen auf 70 Grad vorheizen.
  • Ein Stück Backpapier auf Backblech auslegen.
  • In einer Schüssel Nüsse, Kerne und Samen mit dem Kokosöl und ggf. dem Reissirup mischen. Gewürze unterrühren.
  • Die Masse gleichmäßig auf dem Backblech verstreichen.
  • Backblech in den Ofen schieben und so lange im Ofen lassen, bis das Granola knusprig ist. Dauer ca. 45 Minuten. Beachte: Je höher die Temperatur, desto schneller vollzieht sich der Prozess. Aber dann achte darauf, dass die Nüssen nicht anbrennen...
  • Auf dem Blech abkühlen lassen. In Gläser füllen und verschließen. Fertig.

Fotos: Claudia Hoffmann

 

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